Individuelle Neuverpackung von Medikamenten im Krankenhaus
In Krankenhäusern ist das Pflegepersonal einen erheblichen Teil seiner Arbeitszeit damit beschäftigt, Medikamente in Pillendosen zu füllen, um sie dann an die Patienten austeilen zu können. Durch eine verbesserte Medikamentenlogistik durch patientenindividuelle Verblisterung kann von dieser Arbeitszeit einiges eingespart werden.
Es gibt verschieden Modelle, den Prozess der Verblisterung im Krankenhaus zu regeln
Wenn Sie planen, künftig in Ihrem Krankenhaus Medikamente individuell zu verblistern, ist vorher eine genaue Planung der logistischen Maßnahmen notwendig.
Sie können das Verblistern von einer Apotheke Ihres Vertrauens durchführen lassen. Dann benötigen Sie ein spezielles Softwareinterface, das sowohl an das Krankenhaus-Informationssystem als auch an die Verblisterungssoftware der Apotheke gekoppelt ist. Ein ständiger Austausch mit der verblisternden Apotheke ist notwendig, da gerade im Krankenhaus häufig neue Medikamentenverordnungen erfolgen.
Eine andere Möglichkeit, gerade für größere Kliniken ist es, die zentrale Verblisterung durch die Krankenhausapotheke vornehmen zu lassen. Hier dürfte die Anbindung an die Krankenhaussoftware einfacher sein. Zwar ist dann der personelle Aufwand für die Verblisterung auch wieder durch das Krankenhaus zu leisten. Die Medikamentenverpackung wird aber von genau dafür ausgebildeten Fachkräften geleistet, die dies mit einer speziellen Software und eventuell einer Verblisterungsmaschine wesentlich effizienter leisten können. Das Pflegepersonal hingegen gewinnt durch die Neuverblisterung Zeit, die es dem Patienten widmen kann.
Welche Form der Verblisterung ist die richtige für das Krankenhaus?
Da im Krankenhaus vor allem Patienten liegen, die nur kurze Zeit mit Medikamenten versorgt bzw. noch auf Medikamente eingestellt werden müssen, empfiehlt sich ein Verblisterungsverfahren, mit dem schnell auf kurzfristige Änderungen in der Medikation reagiert werden kann. Dem entspricht am ehesten das Unit-dose-Verfahren. Hier werden pro Patient für jedes einzelne Medikament Blister hergestellt, die Verpackungen werden zusammen z. B. in einem Blisterhänger aufbewahrt. Der Platzbedarf ist höher als bei Multidose-Blistern, in der Regel sind die Blister aber noch gut unterzubringen. Im angloamerikanischen Raum hat sich Unit-Dose auch in Heimen durchgesetzt.
Das Multidose-Verfahren macht für Krankenhäuser dann Sinn, wenn patientenindividuell verblisterte Medikamente dem Patienten bei der Entlassung aus der Klinik mitgegeben werden sollen. Auch im Rahmen einer Tagesklinik, z.B. in der Psychiatrie, macht die Verblisterung im Multi-Dose Verfahren Sinn. Hier werden alle Medikamente, die zu einem bestimmten Zeitpunkt einzunehmen sind, in ein Fach eines Wochenblisters abgefüllt. Pro Patient und Woche muss demnach nur eine Blisterkarte hergestellt werden. Das ist sehr übersichtlich und die Einnahme der Madikamente aus dem Blister kann vom Patienten allein gehandhabt werden.
Der Nachteil dieser Verpackungseinheiten ist eine geringere Flexibilität. Verschreibt der Arzt eine Medikamentenänderung oder Dosiserhöhung muss im Prinzip der gesamte Wochenblister verworfen oder entblistert und neu verblistert werden.
Verblistern ist gesetzlich geregelt
Krankenhäuser sind die einzigen Institutionen denen der Gesetzgeber gestattet, aus Großpackungen zu verblistern.
Wie kann sananet dem Krankenhaus beim Einstieg ins Verblistern helfen?
sananet ist eine unabhängige Unternehmensberatung speziell für das Gesundheitswesen. Unser Ziel ist es, Gesundheitsunternehmen wettbewerbsfähig zu machen und die Vernetzung verschiedener Akteure voranzutreiben. Wir haben gute Kontakte sowohl zur medizintechnischen Industrie als auch zu Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Ärzten.
Wir würden Sie als Krankenhaus gerne bei der Einführung der Verblisterung begleiten und Ihnen helfen Fehler zu vermeiden und neue Kunden zu gewinnen.
Sprechen Sie mit Herrn Stolzke unter 0451/4008301 oder senden Sie eine Email.
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